Und nun?

Ich dachte es würde vielleicht mal wieder besser werden. Aufwärts gehen. Aber nein. Ich befinde mich in einer Spirale. Und sie führt abwärts.

Ich hab die Tablette gestern nicht genommen. Zu groß ist die Angst davor. Und ehrlich gesagt hätte ich mir gewünscht mein Hausarzt hätte mir erklärt was er mir da verschreibt. Aber so ist das für mich gefühlt der Anfang vom Ende. Ich brauche immer noch einen neuen Job und hab keine Ahnung wohin. Mich plagen Ängste und Sorgen und ich möchte nur verschwinden und unsichtbar werden.

Der Point of no return. Und doch auch wieder nicht. Wer mich kennt und liest hat ungefähr eine Ahnung was ich durchgemacht habe. Und ich habe wirklich geglaubt ich wäre stark genug um das so zu wuppen. Offensichtlich war das ein Irrtum.

Es ist schwer jetzt nicht in alte Muster zu fallen und nicht weg zu laufen. Nicht die Schotten zu zu machen. Nicht in Panik zu verfallen wenn mal keine Antwort kommt. Ja, im Moment belastet mich das zusätzlich. Wenn man so oft geghostet wurde wie ich, ist das wohl auch kein Wunder.

Ich wollte nie in Therapie gehen. Niemals. Unter gar keinen Umständen. Aber möglicherweise komme ich nicht drum herum. Ich habe eine scheiß Angst. Wirklich. Aber ich möchte mein Leben in den Griff bekommen. Und ich denke dafür brauche ich Hilfe. Und ein paar Menschen die mich vielleicht dabei unterstützen mögen.

3 Kommentare

  1. Es zu erkennen ist schon der 1. Schritt auf deinem Weg. Und vielleicht ist die Therapie genau das richtige für dich. Denn es geht hier um DICH und nur um DICH!! ?

  2. Erst wenn man am Grund des Meeres angekommen ist, kann man sich wieder abstoßen, um wieder nach oben zu kommen.
    Dieses Prinzip habe ich mir immer vor Augen gehalten, wenn es wieder mal nötig wurde.
    Ich habe weiß Gott nicht so weit in der Scheiße gesteckt, wie du, aber ich habe mir Hilfe geholt, weil ich alleine nicht mehr raus kam. Ich hatte eine Therapie gemacht und möchte dir dringend raten, diesen Schritt auch zu machen!

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